Enneagramm Typ 3 – Die Dreier-Fixierung

Der heilige Weg der Drei

Die Drei ist die zentrale Imagefixierung. Der blendende Macher hat sich ganz und gar mit seinem Tun und Machen identifiziert. Das zentrale Gefühl ist die Angst, nicht geliebt zu werden, weil die Drei den Kontakt zu ihrem Herzen verloren hat. Damit einher geht ein ganz tief verborgener Selbsthass. Wie bei allen zentralen Fixierungen – der Drei, der Sechs und der Neun – ist dieses Gefühl bei der Dreier-Fixierung vollständig verloren gegangen. Nur selten hört die Drei eine nagende innere Stimme, die ihr sagt, dass die Menschen sie vielleicht doch nur für das wertschätzen, was sie erreicht hat.

Die meiste Zeit ist sie jedoch mit dem Bild beschäftigt, das sie nach außen abgibt. So täuscht sie die anderen darüber, wie es ihr eigentlich geht und – was noch viel tragischer ist – so täuscht sie auch sich selbst.

Die Drei kann irgendwann feststellen, dass das was sie tut, in gewisser Weise von innen hohl ist. Es ist hohl, weil sie dieses Tun benutzt, um sich einen „hohlen“ Selbstwert zu erarbeiten. Hier geht es ebenso wie bei der Zwei um das Erkennen, dass der Selbstwert, der liebenswerte Kern im Innern, durch nichts zu erarbeitet werden braucht. Dann kann die Drei sich mehr und mehr mit dem verbunden fühlen, was sie tut. Sie kann sich erlauben,wahrhaftig zu sein, auch wenn mal etwas schief geht. Die ganze Anstrengung, den eigenen Wert beweisen zu müssen, kann aufhören.

Personen mit 3er-Prägung

Heidi Klum